Gesündere Arbeitsplätze

Der Fachbegriff Ergonomie kommt aus der griechischen Sprache und setzt sich aus den Wörtern "ergon" für menschliche Arbeit und "nomos" für Ordnung oder Gesetz zusammen. Die ergonomische Wissenschaft ist ein Teilgebiet der Arbeitswissenschaft. Sie befasst sich mit der Adaption der technischen Einrichtungen und der Arbeitsumwelt an die Bedürfnisse und Anforderungen der Menschen. Das Ziel der Ergonomie besteht darin, die Arbeits- und Lebensbedingungen des Menschen unter Rücksichtnahme auf physikalische, anatomische, psychologische und physiologische Aspekte so zu gestalten, dass der Mensch während der Arbeit gesund bleibt und seine Leistungsfähigkeit behält.

Sehr viele Studien belegen die Korrelation zwischen guten Arbeitsbedingungen und hoher Leistung.

Korrekte Sitzhaltung

In der Vergangenheit befand man sich in der Annahme, dass es DIE korrekte Sitzhaltung geben würde. Heute dagegen weiß man, dass der Mensch niemals eine unveränderte Haltung über längere Zeit einnehmen sollte.

Bei natürlichem und ungezwungenem Verhalten passiert das auch nicht, sondern man bewegt sich ständig minimal. Beim Stehen tritt man von einem Fuss auf den anderen, im Schlaf verändert man unwillkürlich die Lage und auch beim Sitzen will sich der Körper bewegen, selbst wenn man beispielsweise bei Vorträgen oder in Konzerten still sitzen möchte.

Man beugt sich vor oder lehnt sich zurück, schlägt mal das rechte Bein über das linke und umgekehrt oder lehnt sich nach der einen oder anderen Seite, verschränkt die Arme ...Aufgrund dieser Erkenntnisse sieht man heute das bewegte Sitzen als natürlichste und gesündeste Form des Sitzens an.

Aktiv zu sitzen bedeutet, die Sitzposition so oft wie möglich zu ändern. Auch beim Sitzen finden permanent geringfügige Bewegungen des Körpers statt. Gleichzeitig werden Rückenprobleme behandelt und der Entstehung weiterer Probleme vorgebeugt.

Durch die ständige Veränderung von Haltung und Sitzposition werden auch die Gelenke des Rückgrats ständig bewegt und die Bandscheiben erhalten genügend Nährstoffe. Die Bandscheiben werden wechselweise be- und entlastet und nicht einseitigen Beanspruchungen ausgesetzt. Dadurch können sie sich besser mit Gewebeflüssigkeit vollsaugen, bleiben elastisch und gut mit Nährstoffen versorgt.

Durch den ständigen Wechsel der Sitzhaltung sitzt man gerade, die Atmung vertieft sich und das Blut reichert sich mit Sauerstoff an. Die Rückenmuskeln werden durch die bessere Durchblutung mit mehr Sauerstoff versorgt und leistungsfähiger. Die Bewegung stimuliert die Blutzirkulation und steigert so neben dem körperlichen auch das geistige Leistungsvermögen.

 

 

 

Im Brennpunkt: das Sitzen.

In der heutigen Arbeitswelt verbringen die Menschen durchschnittlich 80 % ihrer Tätigkeit im Sitzen. Deshalb konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Ergonomie besonders auf dieses wichtige Gebiet und versucht, bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Konventionelle Bürostühle haben meist eine konkave (muldenförmige) Sitzfläche, die das Becken in einer starren Lage festhalten und einen gekrümmten Rücken geradezu erzwingen. Rückenlehnen zwängen den Körper zusätzlich ein und führen zur Erschlaffung der Rückenmuskeln. Der Mensch hat keine andere Wahl als sich dem System Tisch-Stuhl anzupassen und bei der Arbeit den Rücken zu krümmen. Über eine lange Zeit gab es keine Wahl zu dieser ungesunden Art des Sitzens.

Das hat sich seit der Erfindung des swopper geändert. Mit dem swopper erfolgte eine Revolution des Sitzens. Die Idee ist genial: Beweglichkeit in alle Richtungen. Das ist bei Stühlen einzigartig auf der Welt. Der dynamische Stuhl swopper stellt das Sitzprinzip vom Kopf auf die Füsse. Das Sitzmöbel passt sich dem Menschen an und nicht der Mensch dem Möbelstück.

Ganz gleich, ob nach vorne oder hinten, nach den Seiten oder oben und unten, der swopper gestattet nicht nur die Bewegung, er verlangt sie auch. Untersuchungen zeigen, dass sich Menschen auf dem swopper zweimal soviel bewegen wie auf konventionellen Stühlen.

Bewegung hält gesund und senkt die Ausfallzeiten. Man ist munterer und leistungsfähiger. Investitionen in einen ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz amortisieren sich schnell. Diese Aussage wird durch zahlreiche Studien bestätigt.

Kriterien eines ergonomischen Bürostuhls:

Ein guter Bürostuhl muss Bewegung im Sitzen gestatten und ermuntern, d. h., die Bedingungen für aktives Sitzen erfüllen. Hochwertige Bürostühle sind so konstruiert, dass sie etwas flexibel sind und man beim Sitzen ständig kleine Ausgleichsbewegungen machen muss.

Aktives Sitzen

  • Wechselseitige, natürliche Be- und Entlastung der Bandscheiben
  • Ausreichende Nährstoffversorgung der Bandscheiben
  • Richtige Durchblutung der Muskeln
  • Verhindert Überlastung und Verspannung der Muskeln
  • Förderung von Aufmerksamkeit und Leistungsvermögen

aeris-Produkte

aeris ist Hersteller der Aktiv-Stühle swopper, muvman und swoppster. Durch bewegtes Sitzen stärken Sie Ihren Rücken und schützen sich vor Rückenschmerzen. Aktives Sitzen fördert auch Aufmerksamkeit und Konzentration und macht dazu noch richtig Spass.

News

MuvMan neu erhältlich in den Trendfarben Blau und Grün.

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